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Rettungsversuch für Buckelwal geht weiter – Vorbereitungen laufen seit dem frühen Morgen

Der Rettungsversuch für den seit 18 Tagen vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwal „Timmy“ wird am Freitag fortgesetzt. Seit den frühen Morgenstunden bereiten Einsatzkräfte im Hafen von Kirchdorf und am Strand die nächsten Schritte vor. Ein Erfolg ist weiterhin ungewiss, doch die private Initiative setzt auf eine letzte Chance für das schwer geschwächte Tier.

Arbeiten im Hafen Kirchdorf haben begonnen

Im Hafen von Kirchdorf haben die Bergungstrupps am Morgen erneut mit den Vorbereitungen begonnen. Bereits am Donnerstag waren Pontons, technische Geräte und weiteres Spezialmaterial angeliefert worden. Die Konstruktion, mit der der Wal angehoben werden soll, wird weiter aufgebaut und für den Einsatz vorbereitet.

Schutzmaßnahmen für den Wal

Nach Angaben einer Reporterin vor Ort wurde Timmy erneut mit feuchten Tüchern bedeckt. Sie sollen die empfindliche Haut vor Sonne schützen und ein Austrocknen verhindern. Taucher und Helfer kontrollieren regelmäßig den Zustand des Tieres und benetzen es mit Wasser. Der Wal liegt nahezu bewegungslos im flachen Wasser, reagiert aber weiterhin auf Berührungen und Ansprache.

Rettungsversuch trotz schlechter Prognose

Fachleute des Umweltministeriums Mecklenburg‑Vorpommern und externe Experten schätzen Timmys Zustand weiterhin als kritisch ein. Mehrfachstrandungen gelten als Hinweis auf schwere gesundheitliche Probleme. Ein wissenschaftliches Gutachten hatte vor einer Woche empfohlen, das Tier sterben zu lassen, da Rettungsversuche als aussichtslos und potenziell tierquälerisch bewertet wurden. Dennoch genehmigte Umweltminister Till Backhaus am Mittwoch das von einer privaten Initiative vorgelegte Konzept. Es sieht vor, den Wal mit Luftkissen anzuheben, auf eine Plane zwischen zwei Pontons zu legen und anschließend in tiefere Gewässer zu schleppen.

Backhaus zeigt sich optimistisch

Am Morgen traf Backhaus im Hafen ein. Er erklärte, man habe erneut abgestimmt, welche Maßnahmen heute beginnen sollen. Der Wal bleibe „ein schwer kranker Patient“, zeige aber weiterhin Lebenszeichen. Der Minister betonte, man sei zu der Überzeugung gelangt, dass es eine Chance gebe, das Projekt erfolgreich umzusetzen. Diese Chance wolle man nutzen.

Taucher prüfen den Zustand des Tieres

Mehrere Taucher erreichten am Morgen erneut den Wal, um seinen Zustand zu kontrollieren. Sie sollen unter anderem prüfen, ob die Position des Tieres stabil ist und ob die Vorbereitungen für das spätere Anheben fortgesetzt werden können. Wann genau der Versuch beginnt, die Luftkissen unter dem Wal zu platzieren, ist weiterhin offen.

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