Die Situation um den vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwal hat sich auch am Samstag nicht verändert. Fachleute gehen weiterhin davon aus, dass sich das schwer geschwächte Tier im Sterbeprozess befindet. Aktive Rettungsversuche wurden bereits vor mehreren Tagen eingestellt, um dem Wal weiteres Leiden zu ersparen.
Experten bestätigen fortschreitenden Sterbeprozess
Nach Angaben des Umweltministeriums und der beteiligten Fachleute zeigt er wohl keine Anzeichen einer Stabilisierung. Die Verletzungen und die extreme Schwäche des Tieres lassen keine Aussicht auf eine erfolgreiche Rettung zu. Der Bereich rund um den Wal bleibt weiterhin abgesperrt, um Störungen zu vermeiden.
Bergung des Tierkörpers vorbereitet
Das Umweltministerium hat inzwischen die Pläne für die Bergung finalisiert. Sobald der Wal verstorben ist, soll ein spezialisiertes Team mit schwerer Hebetechnik anrücken. Die Bergung wird voraussichtlich einen ganzen Tag in Anspruch nehmen. Ziel ist es, den Wal möglichst schonend zu bergen und anschließend fachgerecht zu untersuchen und zu entsorgen.
Ein trauriger Ausgang zeichnet sich ab
Für die Einsatzkräfte und die vielen Menschen, die das Schicksal des Wals seit Tagen verfolgen, bleibt die Lage belastend. Trotz zahlreicher Bemühungen in der Anfangsphase sehen die Fachleute keine Möglichkeit mehr das Tier zu retten. Die Priorität liegt nun darauf, dem Buckelwal Ruhe zu ermöglichen und einen geordneten Ablauf der Bergung sicherzustellen.