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Rettungsaktion für Buckelwal „Timmy“: Helfer beginnen mit Freispülen – Wal reagiert heftig

Die Rettungsaktion für den gestrandeten Buckelwal „Timmy“ hat am Freitagnachmittag einen weiteren entscheidenden Schritt erreicht. Erstmals gelang es den Helfern, den Schlick rund um das Tier gezielt zu entfernen. Gleichzeitig wächst das öffentliche Interesse an der Bergung, während immer mehr Technik am Einsatzort eintrifft.

Helfer setzen Seascooter ein

Zwei Helfer arbeiteten am Nachmittag direkt am Wal und nutzten einen sogenannten Seascooter, ein Unterwasserfahrzeug, das normalerweise von Tauchern eingesetzt wird. Mit dem Gerät wurde Sand und Schlick unter und neben dem Wal weggeblasen. Dadurch soll Platz geschaffen werden, um später Luftkissen unter dem Tier zu positionieren. Diese sollen Timmy leicht anheben, damit das große Transportnetz unter seinem Körper durchgezogen werden kann.

Timmy reagiert mit kräftigen Flipper-Schlägen

Im Livestream war mehrfach zu sehen, wie Timmy seine Brustflossen aus dem Wasser hob und heftig auf die Oberfläche schlug. Offenbar versucht der Wal, sein Gleichgewicht zu halten, nachdem der Schlick um ihn herum teilweise entfernt wurde. Die Helfer werten die Reaktionen als Zeichen dafür, dass das Tier die Veränderungen wahrnimmt und auf die Maßnahmen reagiert.

Weitere Pontons im Einsatz

Parallel dazu wurden weitere Pontons zu Wasser gelassen. Sie sollen später das Transportnetz stabilisieren und den Wal während der Bergung tragen. Die Arbeiten laufen seit dem Vormittag kontinuierlich weiter, begleitet von Tierärzten, Technikern und Einsatzkräften.

Großer Andrang am Ufer

Die Rettungsaktion zieht immer mehr Menschen an. Am Absperrzaun in Kirchdorf versammeln sich fortlaufend Schaulustige, viele mit Ferngläsern. Die Polizei lässt ausschließlich Einsatzkräfte passieren. Auch die Medienpräsenz wächst: Auf beiden Uferseiten haben Journalistinnen und Journalisten ihre Positionen bezogen, darunter mehrere Kamerateams.

Transportnetz bereits angeliefert

Im Hafen von Kirchdorf wurde am Nachmittag ein großes grünes Netz angeliefert. Nach Informationen aus dem Helferteam handelt es sich um das Netz, in dem Timmy später transportiert werden soll. Es wird unter dem Wal hindurchgezogen und an Pontons befestigt. Zusätzliche Luftkissen sollen verhindern, dass sich der Wal in den Maschen verfängt. Zuvor war davon ausgegangen worden, dass eine Plane zum Einsatz kommt.

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