Am 7. Mai 2026 hat die Landespolizei Mecklenburg‑Vorpommern auf der A20 eine umfangreiche Verkehrskontrolle durchgeführt. Im Bereich des Parkplatzes Quellental Süd lag der Schwerpunkt auf der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit von Fahrzeugführern. Insgesamt waren 43 Einsatzkräfte aus dem gesamten Land beteiligt.
Alkohol, Drogen und Verstöße bei der Ladungssicherung
Im Verlauf der Kontrolle stellten die Beamtinnen und Beamten drei Fahrzeugführer fest, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln unterwegs waren. Zudem wurden bei vier weiteren Fahrern Verstöße gegen die ordnungsgemäße Sicherung ihrer Ladung festgestellt. Besonders schwer wog der Fall eines 42‑jährigen polnischen Fahrers, bei dem ein Atemalkoholwert von 2,1 Promille gemessen wurde. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt, und gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
650 Tempoverstöße in sechs Stunden
Um die Sicherheit an der Kontrollstelle zu gewährleisten, wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit vorübergehend auf 60 km/h reduziert. Parallel führten die Einsatzkräfte Geschwindigkeitsmessungen durch. Die Ergebnisse fielen deutlich aus: Jeder fünfte Fahrzeugführer war zu schnell. Insgesamt wurden 650 Verstöße registriert. Gegen 328 Verkehrsteilnehmer wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet, in 21 Fällen droht zusätzlich ein Fahrverbot. Den höchsten Verstoß beging ein Fahrer, der statt der erlaubten 60 km/h mit 124 km/h gemessen wurde.
Bedeutung regelmäßiger Kontrollen
Die Polizei betont, dass die Ergebnisse der Kontrolle die Notwendigkeit solcher Maßnahmen unterstreichen. Die Vielzahl an Tempoverstößen sowie Fahrten unter Alkohol‑ oder Drogeneinfluss zeige, wie wichtig regelmäßige Überwachungen seien, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen und schwere Unfälle zu verhindern.