Im Streit um den verendeten Buckelwal „Timmy“ spitzt sich die Auseinandersetzung zwischen der hessischen Tierärztin Kirsten Tönnies und der Crew des Bergungsschiffes weiter zu. Tönnies hatte nach der Freisetzung des Wals schwere Vorwürfe erhoben. Sie behauptet, die Crew habe das Tier gequält, sie selbst an Bord bedroht, isoliert und ihr sogar Arrest angedroht.
Crew sieht sich massiven Anfeindungen ausgesetzt
Seit den öffentlichen Anschuldigungen berichten Kapitän und Besatzung von einer Welle an Beleidigungen, Hassbotschaften und sogar Morddrohungen. Die Reederei weist die Vorwürfe entschieden zurück und spricht von einer einseitigen Darstellung, die die Sicherheit an Bord gefährdet habe.
Reederei leitet rechtliche Schritte ein
Als Reaktion auf die Anschuldigungen geht die Reederei nun juristisch gegen Tönnies vor. Nach ihrer Darstellung habe die Tierärztin wiederholt gegen Sicherheitsvorschriften verstoßen und sei eine Gefahr für den Schiffsbetrieb gewesen. Die rechtliche Auseinandersetzung dürfte den ohnehin hoch emotional geführten Konflikt weiter verschärfen.