Fußball‑Drittligist FC Hansa Rostock geht mit Trainer Daniel Brinkmann in die neue Saison. Das bestätigte der Verein am Donnerstag und setzt damit ein klares Zeichen der Kontinuität – obwohl der erhoffte Aufstieg in die 2. Bundesliga erneut knapp verpasst wurde.
„Er passt als Typ gut zum Verein“
Sportdirektor Amir Shapourzadeh lobte Brinkmann „jungen, aufstrebenden Trainer mit Entwicklungspotenzial“. Brinkmann sei emotional, direkt und bringe „ein spannendes und gutes Profil“ mit. Die Hoffnung: Mit ihm soll der Sprung in die Zweite Liga künftig gelingen.
Zweimal Platz fünf – starke Phasen, bitterer Einbruch
Brinkmann sitzt seit rund eineinhalb Jahren auf der Rostocker Trainerbank. In beiden Spielzeiten führte er Hansa auf Tabellenplatz fünf – solide, aber nicht genug für den Aufstieg. Besonders in der abgelaufenen Saison sah es lange so aus, als könne Hansa den Wiederaufstieg schaffen. Doch in der entscheidenden Phase brach das Team ein und verlor den Anschluss an die Spitzengruppe.
Blick nach vorn
Mit der Entscheidung für Brinkmann setzt Hansa auf Stabilität und Weiterentwicklung statt auf einen erneuten Trainerwechsel. Die Vorbereitung auf die neue Saison dürfte nun mit klaren Verantwortlichkeiten beginnen – und mit dem Ziel, den nächsten Anlauf Richtung 2. Bundesliga erfolgreicher zu gestalten.