Im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock sind am Sonntag innerhalb eines kurzen Zeitraums mehrere Verkehrsunfälle mit Verletzten gemeldet worden. Zwischen 16.50 und 17.00 Uhr führten starke Regenfälle und Aquaplaning zu drei Unfällen auf der A14, der A20 und im Bereich Börzow.
Schwerer Alleinunfall auf der A14
Auf der A14 bei Leezen verlor ein 46‑jähriger Fahrer aufgrund des starken Regens die Kontrolle über seinen Wagen. Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Betonwand, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die drei Insassen konnten das Auto selbstständig verlassen und wurden zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf über 100.000 Euro geschätzt.
Aquaplaning auf der A20
Zwischen den Anschlussstellen Schönberg und Grevesmühlen kam es kurz darauf zu einem weiteren Unfall. Zwei Fahrzeuge waren beteiligt, eine Person wurde leicht verletzt, konnte jedoch nach einer Untersuchung vor Ort weiterfahren. Ein Auto wurde abgeschleppt, das andere unter polizeilicher Begleitung von der Autobahn geführt. Der Sachschaden beträgt rund 15.000 Euro.
Betrunkener Fahrer in Börzow
Gegen 17.15 Uhr wurde in Börzow ein Pkw im Straßengraben gemeldet. Der schwer verletzte Fahrer stand nach ersten Erkenntnissen unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab 2,17 Promille. Der nicht fahrbereite Wagen wurde durch den Eigentümer selbst geborgen. Der Sachschaden liegt bei etwa 5.000 Euro. Der Fahrer wurde ins Krankenhaus gebracht.