Kurz vor der entscheidenden Bürgerschaftssitzung in Wismar stand die Absichtserklärung der vier beteiligten Bundesländer Hamburg, Schleswig‑Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg‑Vorpommern unmittelbar vor der Verabschiedung. Die geplante Außenstelle der Metropolregion Hamburg war lange Zeit eng mit Wismar verknüpft, das als regionaler Knotenpunkt im Gespräch war. Nun deutet sich jedoch eine klare Schwerpunktverlagerung in Richtung der Landeshauptstadt Schwerin an.
Gründe für den Standort Schwerin
Aus Sicht der Verantwortlichen spricht vor allem die zentrale administrative Rolle Schwerins für die Ansiedlung. Die Struktur der neuen Agentur soll bewusst schlank gehalten werden. Jede Landes‑Außenstelle wird voraussichtlich nur mit einer einzigen Stelle besetzt, sodass organisatorische Nähe zu Ministerien und Landesbehörden als entscheidender Vorteil gilt. Der strategische Hauptsitz der Metropolregion bleibt weiterhin fest in Hamburg verankert.
Bedeutung für Westmecklenburg
Trotz der Standortentscheidung betont die Führung der Metropolregion, dass der Dialog mit ganz Westmecklenburg fortgeführt wird. Ziel ist es, die regionale Wirtschaft, Forschungseinrichtungen und den Technologietransfer weiterhin eng zu vernetzen. Die Außenstelle soll als Schnittstelle dienen, um Projekte und Förderstrukturen im ländlichen Raum besser zu koordinieren.