Die Trägerversammlung des Jobcenters Nordwestmecklenburg hat Jana Licht zur neuen Geschäftsführerin der gemeinsamen Einrichtung des Landkreises Nordwestmecklenburg und der Agentur für Arbeit Schwerin bestellt. Die 48‑jährige Mecklenburgerin übernimmt die Leitung für die kommenden fünf Jahre. Ihre Vorgängerin Silvia Frank bleibt dem Jobcenter auf eigenen Wunsch als Bereichsleiterin Markt und Integration erhalten.
„Menschen bestmöglich unterstützen“
Jana Licht blickt mit großer Motivation auf ihre neue Aufgabe. „Mir ist es ein großes Anliegen, die Menschen in der Region bestmöglich zu unterstützen und nachhaltig zu integrieren. Den Schlüssel dafür sehe ich in einer professionellen Beratung und beruflicher Qualifizierung“, betont sie. Gemeinsam mit ihrem Team wolle sie die Herausforderungen am Nordwestmecklenburger Arbeitsmarkt aktiv gestalten, die Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern fortsetzen und die Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger zuverlässig erbringen.
Erfahrung aus Güstrow und Rostock
Licht ist verheiratet und Mutter eines 13‑jährigen Sohnes. Ihre berufliche Laufbahn begann sie 2008 im Jobcenter Güstrow. Es folgten verschiedene Fach‑ und Führungsfunktionen, zuletzt als Bereichsleiterin im Hanse Jobcenter Rostock. Sie bringt damit nicht nur langjährige Expertise, sondern auch regionale Verbundenheit mit. „Mein Ziel ist es, das Jobcenter Nordwestmecklenburg als modernen Möglichkeitsraum zu positionieren. Wir sind der strategische Partner für die regionale Fachkräftesicherung“, sagt sie. Entscheidend sei, die Bedarfe der Wirtschaft mit den Talenten der Kundinnen und Kunden zu verknüpfen und durch Qualifizierung nachhaltige Brücken in den Arbeitsmarkt zu bauen.
Nahtloser Übergang in der Führung
Der Chef der Agentur für Arbeit Schwerin, Guntram Sydow, und Landrat Tino Schomann begrüßen die Entscheidung. „Wir sind froh, dass wir mit Jana Licht eine Kollegin mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Grundsicherung als neue Geschäftsführerin gewinnen konnten“, erklären beide übereinstimmend. Mit der Personalentscheidung sei die Leitung des Jobcenters kompetent und ohne Übergangslücke neu aufgestellt.