Die SPD in Mecklenburg‑Vorpommern bereitet ihr Programm für die Landtagswahl im September vor und ruft die Menschen im Land dazu auf, sich an der inhaltlichen Ausgestaltung zu beteiligen. Der nun vorliegende 83‑seitige Entwurf verbindet nach Angaben der Partei neue Vorhaben mit Bereichen, in denen aus ihrer Sicht bereits gute Entwicklungen bestehen.
Schwerpunkte: Wirtschaft, Tourismus, Soziales
Im Bereich Tourismus setzt die SPD auf eine Verbesserung der Lebensqualität für Gäste und Einheimische. Wirtschaftlich will die Partei Industrie, maritime Wirtschaft, Mittelstand und Handwerk stärken sowie Zukunftsbranchen wie Digitalisierung weiter ausbauen.
Im Sozialbereich kündigt die SPD an, die Gesundheitsversorgung flächendeckend zu sichern, Pflege zu verbessern und Familien stärker zu unterstützen. Dazu gehören beitragsfreie Kitas sowie vergünstigte Tickets für Seniorinnen, Senioren und Auszubildende im Nahverkehr.
Investitionen von rund 1,9 Milliarden Euro
Geplant sind zusätzliche Investitionen von mehr als 1,9 Milliarden Euro. Das Geld soll unter anderem in Schulen, Kitas, Krankenhäuser sowie in Straßen und Wege fließen. Zudem will die SPD Bildung, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken sowie Kommunen und Verwaltung leistungsfähiger und bürgernäher machen.
Bürgerbeteiligung ausdrücklich vorgesehen
Die SPD ruft die Menschen in Mecklenburg‑Vorpommern dazu auf, mitzuteilen, welche Themen die nächste Landesregierung anpacken sollte. Vorschläge sollen geprüft und in den Gesamtkontext des Programms eingebunden werden. Der endgültige Beschluss des Wahlprogramms ist für den 13. Juni auf einem Parteitag in Wismar vorgesehen.