Nordwestmecklenburg erlebt am heutigen 4. Januar einen der bislang schwierigsten Verkehrstage des jungen Jahres. Seit den frühen Morgenstunden sorgen überfrierende Nässe und leichter Schneefall für spiegelglatte Straßen. Die Polizei meldet mehrere Unfälle im gesamten Kreisgebiet.
Unangepasste Geschwindigkeit als häufige Ursache
Trotz frühzeitiger Wetterwarnungen unterschätzten viele Autofahrer die Gefahr. Besonders auf den Landstraßen rund um Wismar, Grevesmühlen und Gadebusch kam es zu gefährlichen Situationen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei waren in den meisten Fällen nicht angepasste Geschwindigkeiten ausschlaggebend dafür, dass Fahrzeuge ins Rutschen gerieten, von der Fahrbahn abkamen oder in Gräben landeten.
Auch auf der A20 blieb es nicht ruhig: Zwischen Wismar‑Mitte und Neukloster kam es am Vormittag zu mehreren Blechschäden. Schwerverletzte wurden bislang nicht gemeldet.
Winterdienst im Dauereinsatz
Die Straßenmeistereien sind seit der Nacht ununterbrochen im Einsatz, um die wichtigsten Verkehrsachsen wie die B105, B106 und die Autobahnen befahrbar zu halten. Dennoch warnt die Polizei eindringlich davor, sich auf geräumte Straßen zu verlassen. Besonders auf Brücken, in Waldabschnitten und in Senken bleibt die Glättegefahr bei Temperaturen bis minus fünf Grad extrem hoch.