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57 Glätteunfälle in 24 Stunden – mehrere Verletzte und lange Sperrungen

Winterliche Straßenverhältnisse haben im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rostock innerhalb von 24 Stunden zu insgesamt 57 Glätteunfällen geführt. Zwischen dem 2. Januar, 5.15 Uhr, und dem 3. Januar, 5.15 Uhr, wurden acht Fahrzeuginsassen verletzt, glücklicherweise nur leicht. In 23 Fällen waren die Fahrzeuge so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und geborgen werden mussten.

Sperrung der A14 bis in den frühen Morgen

Neun der Unfälle ereigneten sich auf den Autobahnen A14, A19, A20 und A24. Besonders betroffen war die A14: Gegen 13.40 Uhr rutschte hinter der Anschlussstelle Schwerin‑Ost ein Sattelauflieger in die Bankette. Obwohl der Schaden an der Fahrzeugkombination mit rund 2.000 Euro gering blieb, musste die Fahrtrichtung Dresden voll gesperrt werden. Nach Abschluss der Bergung am Abend blieb die Sperrung bestehen, da sich durch erneute Schneefälle und Frost eine geschlossene Eisschicht bis zur Anschlussstelle Schwerin‑Nord gebildet hatte. Erst gegen 6 Uhr am Samstagmorgen sollte die Strecke wieder freigegeben werden.

Weitere Unfälle auf der A19

Am frühen Samstagmorgen kam es auf der A19 zu zwei weiteren Glätteunfällen. Gegen 2.30 Uhr rutschte ein Sattelzug auf Höhe der Anschlussstelle Linstow in die Außenschutzplanke, der Schaden liegt bei etwa 23.000 Euro. Nur wenige Minuten später prallte ein BMW zwischen Güstrow und Krakow am See zunächst gegen die Mittelschutzplanke und anschließend gegen die Außenschutzplanke. Hier entstand ein Schaden von rund 50.000 Euro. Zu diesem Zeitpunkt war die Fahrbahn vollständig schneebedeckt.

Gesamtschaden über 400.000 Euro

Insgesamt belaufen sich die polizeilich geschätzten Unfallschäden auf mehr als 400.000 Euro.

Polizei mahnt zu Vorsicht

Angesichts weiterer Schneefälle und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt warnt die Polizei vor anhaltender Glätte. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten ihre Fahrten gut vorbereiten, den Wetterbericht beachten, mehr Zeit einplanen und auf unnötige Fahrten verzichten. Besonders wichtig seien vorausschauendes Fahren, ein deutlich erhöhter Sicherheitsabstand und besondere Aufmerksamkeit beim Wechsel von höher- auf niedrigrangige Straßen, da sich die Bedingungen dort stark unterscheiden können.

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