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Buckelwal am Osterwochenende: Tier leidet weiter – Sperrgebiet bleibt bestehen

Das Schicksal des gestrandeten Buckelwals bleibt auch am Ostersonntag unverändert tragisch. Umweltminister Till Backhaus erklärte, dass mittlerweile klar sei, „dass das Tier am Ende das Zeitliche segnen muss“. Er wünsche sich, dass der Wal nun zur Ruhe komme. Die Wasserschutzpolizei bestätigte am frühen Morgen, dass sich sein Zustand nicht verändert habe.

500-Meter-Sperrzone rund um den Wal

Um den sterbenden Wal zu schützen, hat die Polizei auf der Insel Poel ein Sperrgebiet von 500 Metern eingerichtet. Der Bereich wird sowohl vom Wasser aus als auch an Land überwacht. Die Beamten halten das Expertenteam von Greenpeace fortlaufend über jede Veränderung auf dem Laufenden. Ziel ist es, Störungen konsequent zu verhindern und dem Tier ein möglichst friedliches Umfeld zu ermöglichen.

Atem-Fontänen beobachtet – Rhythmus unklar

In der Nacht näherte sich niemand dem Wal. Dennoch konnten Einsatzkräfte aus der Distanz Atem-Fontänen erkennen. Wie regelmäßig Timmy noch atmet, ist unklar. Am Donnerstag hatte der Wal noch etwa alle fünf Minuten Luft geholt. Fachleute gehen davon aus, dass der Atemrhythmus weiter unregelmäßig wird, je schwächer das Tier wird.

Sinkender Wasserstand verschärft die Lage

Besonders belastend: Der Wasserstand in der Ostsee wird über die Osterfeiertage deutlich sinken. Am Sonntagmorgen lag er noch rund zehn Zentimeter über dem Nullmeridian. Bis Ostermontag soll der Pegel jedoch auf minus 0,5 Meter fallen. Je mehr der Wal aus dem Wasser ragt, desto stärker drückt sein eigenes Gewicht auf die inneren Organe – und desto größer wird seine Qual.

„Seinen Platz gefunden“ – Wal seit Wochen in der Ostsee

Nach Einschätzung aller Beteiligten hat das Tier „seinen Platz gefunden“ – an der Stelle, an der er nun liegt. Backhaus betonte erneut, dass der Wal in Frieden sterben solle. Behörden gehen davon aus, dass der Wal bereits seit rund vier Wochen durch die Ostsee irrt. Bereits in der vergangenen Woche war er erstmals gestrandet – damals auf einer Sandbank vor der schleswig-holsteinischen Küste.

#wismar.fm 2026 | redaktion | wismar
Buckelwal am Osterwochenende: Tier leidet weiter
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