Am Mittwochabend kam es auf der Autobahn 20 innerhalb kürzester Zeit zu zwei wetterbedingten Verkehrsunfällen. Gegen 19 Uhr verlor ein 44‑jähriger Fahrer eines Mercedes‑Sprinters kurz hinter der Anschlussstelle Grevesmühlen in Fahrtrichtung Rostock die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Der Transporter geriet nach rechts von der Fahrbahn ab, rutschte in die Bankette und überschlug sich. Der Fahrer wurde verletzt und zur weiteren medizinischen Untersuchung ins Klinikum Grevesmühlen gebracht.
Der Sprinter war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 30.000 Euro geschätzt.
Zweiter Unfall nur Minuten später bei Lüdersdorf
Bereits um 19:15 Uhr ereignete sich ein weiterer Unfall, ebenfalls ausgelöst durch die starken Regenfälle. Ein 18‑jähriger Audi‑Fahrer war in Richtung Lübeck unterwegs, als ein anderer Pkw ihn nach eigenen Angaben überholte.
Um ausreichend Abstand zu halten, wich der junge Fahrer weiter nach rechts aus und übersah dabei eine größere Wasseransammlung auf der Fahrbahn. Beim Durchfahren verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Straße ab, durchbrach mehrere Wildschutzzäune und kollidierte mit kleinen Bäumen.
Der 18‑Jährige erlitt einen Schock und wurde ins Klinikum Lübeck gebracht. Hinweise auf eine Beeinträchtigung seiner Fahrtüchtigkeit gab es laut Polizei nicht. Der Schaden am Audi wird auf über 22.000 Euro geschätzt.
Polizei warnt vor Aquaplaning
Beide Unfälle zeigen, wie schnell Starkregen zu gefährlichen Situationen führen kann. Die Polizei weist erneut darauf hin, bei starken Niederschlägen Geschwindigkeit und Fahrweise anzupassen, um Aquaplaning zu vermeiden.