Samstag, 01.Oktober 2022
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Deutsche Regas startet Arbeiten für Flüssiggas-Terminal

Im vorpommerschen Lubmin soll am Dienstag mit den Arbeiten für die Errichtung eines Flüssiggasterminals begonnen werden.

Wie das Unternehmen Deutsche Regas als Initiator des Projektes mitteilte, ist zunächst die Ertüchtigung des bislang nur von kleineren Schiffen genutzten Industriehafens und die Schaffung eines gesicherten Liegeplatzes geplant. Die Bauarbeiten auf dem Hafengelände seien von den zuständigen Behörden genehmigt. Für die Arbeiten außerhalb des Hafens sind noch umfangreichere Genehmigungsverfahren erforderlich.

Den Plänen der Deutschen Regas zufolge soll über das privat finanzierte Terminal bereits im Dezember das erste Gas angeliefert werden. Vorgesehen ist, das Flüssiggas mit kleineren Shuttleschiffen von den vor Lubmin ankernden Großtankern in den Hafen zu bringen und dort in das vorhandene Verteilnetz einzuspeisen.

In Lubmin kommen die Ostsee-Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 an, über die derzeit aber kein russisches Gas geliefert wird. 30 bis 40 Kilometer vor Lubmin wollen zudem der deutsche Energiekonzern RWE und das norwegische Unternehmen Stena-Power ein schwimmendes Terminal errichten, das im zweiten Halbjahr 2023 betriebsbereit sein soll.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte sich am Montag gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) vor Ort über die aktuelle Situation informiert. Lubmin ist einer von mehreren deutschen Küstenstandorten, an denen per Schiff geliefertes Flüssiggas angelandet werden soll, um russisches Pipeline-Gas zu ersetzen.

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