In Wismar und Nordwestmecklenburg ist die Nacht weitgehend ruhig verlaufen. Auf den wichtigen Verkehrsverbindungen B105 und B106 wurden keine größeren Zwischenfälle gemeldet. Dennoch sollten Autofahrer besonders auf den Nebenstraßen im Landkreis vorsichtig unterwegs sein. Dort wurde in der zweiten Nachthälfte vereinzelt Wildwechsel beobachtet.
Keine größeren Zwischenfälle auf den Bundesstraßen
Im Zuständigkeitsbereich des Polizeihauptreviers Wismar blieb die Lage in der Nacht nach den vorliegenden Informationen ruhig. Auch auf den viel befahrenen Bundesstraßen B105 und B106 gab es keine Meldungen über größere Verkehrsstörungen.
Auf den kleineren Straßen in Nordwestmecklenburg kann es dagegen vor allem in den frühen Morgenstunden gefährlich werden. Wildtiere überqueren häufig unvermittelt die Fahrbahn. Besonders auf unbeleuchteten Strecken und in Waldgebieten besteht ein erhöhtes Risiko.
Herbstzeit erhöht die Gefahr von Wildunfällen
Mit den kürzer werdenden Tagen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Autofahrer in der Dämmerung auf Rehe, Wildschweine oder anderes Wild treffen. Die Tiere sind besonders in den frühen Morgenstunden und am Abend aktiv.
Die Polizei rät deshalb zu angepasster Geschwindigkeit und erhöhter Aufmerksamkeit. Wer Wild am Straßenrand entdeckt, sollte das Tempo deutlich reduzieren, das Fernlicht ausschalten und bremsbereit bleiben. Häufig folgen einem Tier weitere.
Was Autofahrer bei Wildwechsel beachten sollten
Taucht plötzlich ein Tier auf der Fahrbahn auf, sollten Autofahrer möglichst kontrolliert und kräftig bremsen, ohne durch riskante Ausweichmanöver den Gegenverkehr oder sich selbst zu gefährden.
Kommt es zu einem Zusammenstoß, muss die Unfallstelle abgesichert werden. Verletzte Wildtiere sollten nicht angefasst werden. Die Polizei ist zu verständigen, damit weitere Maßnahmen eingeleitet werden können.
Gerade auf den Landstraßen zwischen Wismar, Grevesmühlen, Gadebusch und den umliegenden Gemeinden ist in der dunklen Jahreszeit besondere Vorsicht angebracht.